BIS – Beratung, Information, Schulung

Update zur Patientenedukation- Wie informieren, schulen und beraten Pflegende 2017 in Deutschland?

Publikation jetzt erhältlich

Die Publikation „Beraten, Informieren und Schulen- Ausgewählte Beiträge der Sektionsarbeit“ zeigt einige Schwerpunkte der Sektionsarbeit BIS innerhalb der DGP auf. Die Sektion trifft sich seit 2007 dreimal jährlich und besteht aus 15 Mitgliedern. In der fast 10jährigen Zusammenarbeit wurden verschiedene Themen bearbeitet; vier ausgewählte Schwerpunkte werden nun in der vorliegenden Publikation vertieft: Nadine Sunder und Tanja Segmüller stellen in ihrem Beitrag „Pflegebezogene Patientenedukation in Deutschland“ die wichtigsten Entwicklungen des Feldes aus den vergangenen 25 Jahren vor. Kerstin Dengler beschreibt die Entwicklung einer Angehörigenschulung in der neurologischen Frührehabilitation. Der Beitrag zeigt, welche Entwicklungen sich vollziehen können, wenn eine „Advanced Practice Nurse“ vor Ort arbeitet und welche besondere Qualität die Pflege dort auszeichnen kann. Beurteilungskriterien für den Einsatz von Informationsfilmen in der pflegebezogenen Patientenedukation – diesem Thema widmet sich der Text von Martin Schieron. Filme im Gesundheitsbereich gibt es vieltausendfach und das Medium nimmt an Bedeutung zu. Filme bieten Vorteile gegenüber anderen Formen, sie können Gespräche ergänzen oder vorbereiten. Christa Büker und Nadine Sunder widmen sich in ihrem Beitrag der „Patientenedukation per Mouseclick“. Online-Beratungen nehmen zu, auch im Pflegefeld in Deutschland – dies sollte in der Patientenedukation berücksichtigt und möglichst auch gestaltet werden.

Die Publikation kann über die Geschäftsstelle der DGP zu einem Kostenbeitrag von 7,50€ (incl. MWSt)bezogen werden.

 

Kollegiale Beratung in der pflegerischen Praxis

Die Sektion BIS (Beraten – Informieren – Schulen) der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) bietet in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kim – Oliver Tietze und den Kaiserswerther Seminaren die Weiterbildung “Kollegiale Beratung in der Pflege” an. Ziel der Weiterbildung ist die Stärkung der Pflegenden: Sie lernen in diesem Seminar, sich selbst in den Blick zu nehmen, die Ressourcen im Team zu nutzen und lernen eine Methode kennen, wie Kommunikation für alle Seiten als gelungene und erfüllende Begegnung gelingen kann.

Kurstermine 2017

13.03. – 14.03.2017 und 08.05. – 10.05.2017,  jeweils von 09:00 . 16:30 Uhr

Kontakt und Anmeldung können Sie diesem Informationsblatt zur Kollegialen Beratung in der Pflege entnehmen.

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Buchbesprechung

Segmüller, T. (Hrsg): Beraten, Informieren und Schulen in der Pflege- Rückblick auf 20 Jahre Entwicklung. Mabuse. Frankfurt. 2015. ISBN: 978-3-86321-291-9 . 39,90 Euro

Auf 250 Seiten versammelt dieses Buch wesentliche Elemente der „sprechenden Pflege“, beigetragen haben zahlreiche AutorInnen. Es geht um vielerlei Gesprächsansätze und Beispiele, um den Aufbau einer pflegebezogenen Patienten-und Familienedukation im deutschsprachigen Raum. Thematisiert wird ein weites Spektrum der Interaktionsarbeit, einschließlich geeigneter theoretischer Grundlagen. Im Mittelpunkt stehen Fallbeispiele von Ratsuchenden, diese Beispiele können sehr gut von Lehrenden in Unterrichtsveranstaltungen genutzt werden. Daneben beschreiben Pflegende ihren Praxisalltag in Beratungssituationen, z.B. in Patienten-Informationszentren. Das Buch ist eine Fundgrube für alle Professionellen, die an Patienten-Pflege-Kommunikation interessiert sind.

Am Rande findet sich eine Zusammenstellung der Arbeiten von Prof.Dr. Angelika Zegelin, deren zentrales Thema die Verbreitung einer sprechenden Pflege ist.

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Die Sektion BIS – Beratung, Information, Schulung
veranstaltete am 30.11.2012 eine Tagung zum Thema -Kollegiale Beratung in der Pflege.
Diese Tagung fand regen Anklang, die Organisatorinnen der Tagung verfassten auch einen Leitfaden zur ´Kollegialen Beratung`: (PDF)

Zu der Veranstaltung wurde auch ein Tagungsbericht veröffentlicht: (Tagungsbericht)

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Tagung am 27.9.2013 von 11 bis 16.30 Uhr an der Uni-Klinik Bonn wiederholt.

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Hintergrund der Sektionsbildung
  • Wachsende Bedeutung pflegebezogener Information, Schulung und Beratung vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und Veränderungen im Krankheitsspektrum
  • Bisheriges „Schattendasein“ edukativer Aktivitäten in Deutschland
Ziele der Sektionsarbeit
  • Förderung und Entwicklung edukativer Aktivitäten in der Pflege
  • Förderung des wissenschaftlichen Diskurses und der wissenschaftlichen Bearbeitung von edukativen Anteilen in der Pflege
(Bisherige) Arbeitsschwerpunkte
  • Analyse der Begrifflichkeiten Information, Schulung und Beratung
  • Handlungsfelder der klienten- und familienbezogenen Information, Schulung, Beratung
  • Neue Beratungsfelder im SGB XI (Pflegeberatung und Pflegestützpunkte nach § 7a und § 92c)
  • Analyse der Verankerung edukativer Aktivitäten in der Pflegeausbildung und Analyse der Darstellung edukativer Aktivitäten in Lehrbüchern (Ziel: gemeinsamer Artikel dazu)
  • Konzepterarbeitung zur „Kollegialen Beratung in der Pflege“
  • Beschäftigung mit dem Beratungskonzept Lösungsorientierte Beratung (G. G. Bamberger)
  • Analyse von geeignetem Bildmaterial auf Postern, in Handzetteln und Broschüren
  • Analyse von Patientenedukationsfilmen
  • Sichtung von Onlineberatung im Pflegekontext
  • Führen von Kurzgesprächen in der Pflege

FLYER der Sektion

Mitglieder der Sektion BIS (von links nach rechts: Nadine Sunder, Tanja Segmüller, Andreas Kocks, Martin Schieron, Prof. Dr. Angelika Zegelin, Prof. Dr. Christa Büker).

 

Arbeitsgruppentreffen März 2014.

AG Mitglieder

 

Rahmendaten der Sektion
  • Gründung der Sektion im Januar 2007
  • Bisher 29 Sektionstreffen
  • 3 ganztägige Treffen pro Jahr
  • Die Sektion hat derzeit 15 Mitglieder
Mitglieder der Sektion

Prof. Dr. Sandra Bachmann, Prof. Dr. Christa Büker, Anita Dangendorf, Kerstin Dengler, Dr. Anke Höhne, Prof. Dr. Elke Hotze, Romana Eva Jurkowitsch, Andreas Kocks, Dorothee Lebeda, Martin Schieron, Tanja Segmüller, Prof. Dr. Beate Stiller, Nadine Sunder, Susanne Vollmer, Uwe Westhues, Prof. Dr. Angelika Zegelin

Kontakt

Sprecherin der Sektion ist seit 01.01.2016 Frau Tanja Segmüller, Pflegewissenschaftlerin (MScN, BScN), Krankenschwester

 

E-Mail:

Sektion.BIS@dg-pflegewissenschaft.de

 

 

Department of Community Health

Hochschule für Gesundheit
University of Applied Sciences

Gesundheitscampus 6 – 8
Etage 3/Raum B-3329
44801 Bochum

Tel: 0234/ 77727-717
Fax: 0234 / 77727-926

E-Mail: tanja.segmueller@hs-gesundheit.de