Meldungen

Bundesverdienstkreuz für langjährige Vorsitzende der DGP

Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik geehrt

Bundespräsident Joachim Gauck hat Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, langjährige Vorsitzende der DGP, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Wissenschaftlerin hatte sich durch ihre Forschungsarbeit im Bereich Pflege verdient gemacht und mit ihrem Engagement die Sichtweise auf berufliche Pflege in Deutschland nachhaltig verändert. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner überreichte die Urkunde und die Ordensinsignien am 11. Mai 2015.

„Mit ihrem Wirken hat Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik großen Einfluss auf die Gestaltungspflegerische Versorgung der Bevölkerung ausgeübt und die Forschung in diesem Bereich deutlich vorangebracht“, betonte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Ihr kommen erhebliche Verdienste bei der Etablierung von Studienprogrammen in der Pflege und der Pflegewissenschaft zu. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist dieses außerordentliche Engagement von größter Bedeutung für unsere Gesellschaft.“ (www.heidelberg.de)

1993 wurde sie zur Professorin für Pflegewissenschaft an der Fachhochschule Frankfurt am Main berufen und war dort maßgeblich am Aufbau des ersten grundständigen, hochschulisch qualifizierenden Pflegestudiengangs beteiligt. Seit 2009 war sie Lehrstuhlinhaberin für Epidemiologie-Pflegewissenschaft am Institut für Pflegewissenschaft an der Medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke und von 2009 bis 2013 Standortsprecherin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Witten.

Neben Ihrer beruflichen Tätigkeit widmet sich Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik zahlreichen berufs- und pflegewissenschaftlichen sowie gesundheitspolitischen Aufgaben. Von 1999 – 2009 war Sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP); heute ist sie Vorsitzende des Ethikkomitees der DGP. Sie ist Mitglied des Lenkungsausschusses im Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung und Pflege. Politisch hat sich Prof. Dr. Bartholomeyczik vor allem als Mitglied in der Sachverständigenkommission für den Vierten Altenbericht der Bundesregierung (2000 bis 2002), als Mitglied der Enquetekommission NRW zur Zukunft der Pflege (2002 bis 2005) und als Sachverständige beim Bundesministerium für Gesundheit engagiert.

Der Vorstand der DGP beglückwünscht Sabine Bartholomeyczik zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Promotionsstipendium

Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart schreibt ein Promotionsstipendium zur Stärkung seines Forschungsbereichs Sozialgeschichte der Pflege aus. Es soll die Rolle der Männer in der Pflege im Zeitraum vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ca. 1970 im deutschsprachigen Kulturraum untersucht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

DGP & DPR Stellungnahme

Der Deutsche Pflegerat und die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft veröffentlichen gemeinsame Stellungnahme zum Einsatz akademisch qualifizierter Pflegender.

Zur Stellungnahme2014 11 24 DGP -DPR Einsatz akad. Pflege-BILD

DGP Mitgliedsbeitrag

Liebe Mitglieder

Die Mitgliederversammlung hat am 26.9.2014 beschlossen, erstmalig in der Geschichte der DGP eine Beitragsanpassung vorzunehmen, um weiterhin die ständig wachsenden Aktivitäten der DGP finanzieren zu können.

Der neue Beitragssatz ab 2015 beträgt 110 €/Jahr. Auszubildende, Studierende, TeilnehmerInnen einer Weiterbildung, Arbeitslose und RuheständlerInnen zahlen bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung € 50 pro Jahr.

Bei Mitgliedern, die der DGP eine Einzugserlaubnis erteilt haben, werden wir entsprechend in 2015 den höheren Beitrag einziehen. Diejenigen, die bei ihrer Bank oder Sparkasse einen Dauerauftrag hinterlegt haben, bitten wir eine entsprechende Änderung vorzunehmen oder – noch besser, da dies unseren Verwaltungsaufwand verringert – eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Der Vorstand

Qualifikationszielen für ausbildungsintegrierenden sowie primärqualifizierenden Studiengänge

Arbeitspapier mit Qualifikationszielen für ausbildungsintegrierenden sowie primärqualifizierenden Studiengänge mit der Perspektive des generalistischen Ansatzes in der Pflege

Arbeitsergebnis der Modellstudiengänge „Pflege“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule für Gesundheit in Bochum, der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf, der Katholischen Hochschule NRW und der Mathias Hochschule Rheine

zum Arbeitspapier

Wilhelm Woort-Stiftung Forschungspreis

Die Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung schreibt im Jahr 2014 einen mit
€ 25.000 dotierten Forschungspreis aus. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler/-innen, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:

  • Integrierte geriatrische Versorgung, Prävention und Rehabilitation: Hausarzt, Facharzt, Klinik
  • Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe:Wohnen, Aktivität, Mobilität
  • Unterstützung und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen:Rückzug, Einsamkeit, Gewalt

 

zur Ausschreibung

Bericht zur Fachtagung der DGP am 7. März 2014, Sektion Bildung

Am 7. März 2014 fand an der Medical School in Hamburg (MSH) die diesjährige Fachtagung der DGP statt. Organisatorin und Durchführende war die Sektion Bildung der DGP, die auch selbst die Vorträge bestritt und durch den Fachtag führte. Das Thema der Tagung lautete „Pflegebildung auf dem Prüfstand”. Referenten waren Elfriede Brinker-Meyendriesch, Frank Arens, Anja Walter, Renate Schwarz-Govaers. Sandra Altmeppen moderierte den Fachtag.

Der Bericht zum Fachtag findet sich hier

Hochschulische Pflegebildung

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) und des Deutschen Pflegerates(DPR)

Zentrale konzeptionelle Eckpunkte für eine breit aufgestellte hochschulische Pflegebildung

Anlässlich der Forderungen der Deutschen Hochschulmedizin e.V. und des Verbandes der PflegedirektorInnen an Unikliniken (VPU) Pflegestudiengänge an medizinischen Fakultäten anzusiedeln und inhaltlich den Besonderheiten der Universitätsklinika anzupassen, skizzieren die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) und der Deutsche Pflegerat (DPR) in der nachfolgenden Stellungnahme zentrale konzeptionelle Eckpunkte für eine breit aufgestellte hochschulische Pflegebildung. Diese Stellungnahme wird unterstützt durch Sabine Bartholomeyczik, Universität Witten Herdecke und Doris Schaeffer, Universität Bielefeld.

zur Stellungnahme im Wortlaut

Arbeitskreis Pflegestudiengänge der Hochschulen NRW

Arbeitsergebnis der Modellstudiengänge „Pflege“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule für Gesundheit in Bochum, der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf, der Katholischen Hochschule NRW und der Mathias Hochschule Rheine

Zum Arbeitsergebnis

Nominierungsstart: Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte 2014

Ab sofort können Nachwuchsführungskräfte in der Pflege für den Pflegemanagement-Award 2014 nominiert werden. Die Preisverleihung findet anlässlich des 1. Deutschen Pflegetags im Januar 2014 in Berlin statt.

 Mehr zum Pflegemanagement-Award 2014 sowie das Nominierungsformular finden Sie hier 

Online-Befragung von Expertinnen und Experten im Pflegebereich

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) führt eine Online-Befragung von Expertinnen und Experten im Pflegebereich in Deutschland zum Thema „Implementierung und Anwendung von Expertenstandards im stationären und ambulanten Pflegebereich in Deutschland“ durch.

Der Online-Fragebogen kann bis 30. Oktober 2013 direkt unter diesem Link aufgerufen und beantwortet werden: LINK zum Fragebogen

 

 

Aktuelles aus der Leitlinienentwicklung

Aus einigen Leitlinien kann derzeit aktuelles berichtet werden:  

Die  S3-Leitlinie „Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen“ wird derzeit aktualisiert (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/041-001.html). Die Steuergruppe zu dieser Leitlinie traf sich am  08.04.13 in der medizinischen Hochschule Hannover. Derzeit erfolgt unter Federführung von Herrn Koppert (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) die Koordination gemeinsam mit Herr Edmund Neugebauer (Institut für Forschung in der Operativen Medizin Universität Witten/Herdecke) und Herrn Laubenthal (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS). Im Verlauf dieser Sitzung wurden Kleingruppen gebildet, denen Themenbereiche zur weiteren Bearbeitung zugewiesen wurden. Eine dieser Kleingruppen: „Messung und Dokumentation“ wird durch Frau Erika Sirsch (Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft DGP) und Herrn Edmund Neugebauer geleitet. Im Herbst dieses Jahres werden diese Gruppen mit der aktiven Arbeit beginnen.

 Bei der S3-Leitlinine „Schmerzerfassung bei älteren Menschen in der voll stationären Altenhilfe“ (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/145-001.html) wurde in diesem Sommer die Leitliniensynopse abgeschlossen. Im September 2013 startete  das zweite von insgesamt  vier Delphi Verfahren, mit dem Ziel die Literatursuche zu den Primärfragen zu konsentiere. Diese Leitlinie wird in Kooperation zwischen der Deutschen Schmerzgesellschaft (Arbeitskreis Schmerz und Alter) und dem Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Witten erarbeitet. Pflegende sind in dieser interdisziplinären Leitlinie besonders stark vertreten. So sind in den Arbeitsgruppen Pflegewissenschaftlerinnen aktiv vertreten. In der Koordinatorin Frau Erika Sirsch (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE);  Frau Irmela Gnass (Paracelsus Medizinische Universität, Salzburg)  als Delegierte der DGP in der Untergruppe „Screening“; Herr Thomas Fischer (Evangelische Hochschule Dresden)  als Delegierter des DBfK und des Deutschen Pflegerates in der Untergruppe „Verlaufskontrolle“ des Schmerzassessment, der auch Frau Esther Berkemer (Netzwerk AlternsfoRschung (NAR), Heidelberg) angehört. Detaillierte Informationen zur pflegerischen Beteiligung sind im Methodenartikel auf der Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft einsehbar (http://www.dgss.org/die-gesellschaft/arbeitskreise/schmerz-und-alter/downloads/).  

Die Leitlinie „Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen“ (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/001-020.html) ist im Endspurt, derzeit wird die zweite Konsensus Konferenz  geplant. Unter Federführung von Herrn Gernot Marx (Universitätsklinikum der RWTH Aachen) werden die Empfehlungen dazu aktuell abgestimmt. An der Bearbeitung dieser Leitlinie ist Frau Irmela Gnass als Delegierte der DGP beteiligt.  

Die Mitarbeit bei der Aktualisierung der Nationalen Versorgungsleitlinie COPD (http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/copd/nvl_copd ) musste leider durch die Delegierte der DGP aus persönlichen Gründen beendet werden. Eine NachfolgerIn konnte nach ihrem Ausscheiden noch nicht gewonnen werden.

Sollten Sie sich für die Mitarbeit an dieser oder einer anderen Leitlinie interessieren,  bitte setzen Sie sich jederzeit mit der Geschäftsstelle der DGP in Verbindung.  

Gemeinsame Arbeitsgruppe DGP – DPR

Seit Mitte des Jahres gibt es eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Deutschen Pflegerates und der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, in der Einsatzfelder von Bachelorabsolventen in der Pflege (Bachelor of Science in Nursing) aufgezeigt werden sollen. Es wird zunehmend wichtig, in der Frage, was mit den Absolventen der unterschiedlichen Bachelor-Studiengänge (dual, integriert, gerundständig) passieren soll, d.h. in welche Einsatzgebiete diese akademisch ausgebildeten Pflegenden einmünden können, konkret Stellung zu beziehen und mögliche Perspektiven aufzuzeigen.

Das Ziel der Arbeitsgruppe von DPR und DGP ist es, ein Papier mit Empfehlungen zu entwickeln, in dem konkrete Perspektiven und „Best practice“ Beispiele aufgezeigt werden, die das Potenzial und die positiven Effekte deutlich darlegen. Zukünftige Arbeitgeber sollen informiert und die Implementierung in die Pflegepraxis soll unterstützt werden.

Neben dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) als Bezugssystem erfolgt die Orientierung an folgenden Fragestellungen:

1. Welche Kompetenzen erwerben B.Sc.N.? Wie grenzen sich diese von in einer Ausbildung erworbenen Qualifikationen ab?

2. In welchen pflegerischen Arbeitsbereichen werden diese Kompetenzen benötigt?

3. Welche Strukturen müssen sich (weiter) entwickeln, um B.Sc.N. zu binden?

Der Erarbeitungsprozess soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

 

Interview mit Frau Prof. Dr. Stefanie Seeling in der HEILBERUFE

Pflegewissenschaft und Praxis vernetzen

Interview mit Frau Prof. Dr. Stefanie Seeling, Sprecherin der Sektion Onkologische Pflege der DGP in der Zeitschrift Heilberufe Ausgabe 7-8 2013, S. 37.

HEILBERUFE: Frau Professor Seeling, welche Ziele verfolgt die Sektion Onkologische Pflege der DGP?
Seeling: Die Sektion ist eine von zwölf Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, thematisch reiht sie sich in die Klinische Pflege ein.

“…In der Pflegepraxis erarbeiten Mitglieder der Sektion eine Fotodokumentation der wahrgenommen Phänomene. Weiter ist geplant, …”   Das ganze Interview hier lesen: HEILBERUFE

 

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