Die soziale Dimension der Gesundheit
3. Jahrgang
(3) – Juli/ August 1998
Seite 1-32
ISSN 1430-9653
Die soziale Dimension der Gesundheit
Kraus, M.R. (Seite 7-14)
Zusammenfassung:
Kraus stellt aus medizinischer Sicht die Wichtigkeit sozialer Beziehungen für die Förderung von Gesundheit dar. Sein Beitrag
enthält u.a. die Forschungsergebnisse über die Bedeutung der Partnerbeziehung bei Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Herzinfakt oder Krebs. Die Auswirkungen auf die Gesundung bzw. die höhere Sterblichkeitsrate werden
dargestellt. Ausgehend von dieser Situation macht der Autor auf die immer noch mangelnde und fehlende Fähigkeit beim Klinikpersonal aufmerksam, die Beziehung und den Kontakt zum Patienten in einem angemessenen Rahmen herzustellen. Er betont die Notwendigkeit, durch intensive Fort- und Weiterbildung vor allem die medizinischen Fachkräfte zu schulen, um die Zusammenarbeit zwischen Personal und Patient zu steigern. Diese Zunahme des Interesses auch auf der medizinischen Seite für beziehungsschaffende Interventionsformen lässt hoffen, dass die Entwicklung neuer Modelle zur
Kooperation zwischen Pflegepersonal und medizinischen Dienst steigen werden. Eine Notwendigkeit, die in Zeiten angespannter
Haushaltslagen eine gute Möglichkeit bieten, die vorhandenen personalen Ressourcen zu bündeln.
Abstract:
not available
